Das solltest du unbedingt vermeiden.

Eine Reise zum Fliegenfischen im Salzwasser bedarf einer guten Planung und Vorbereitung, wenn du Misserfolg und Frustrationen vermeiden möchtest. Schließlich investierst du Geld und Zeit. Beides sollte man nicht verschwenden, denn es ist zu kostbar.

1. Destination

Such dir ein Revier aus, dem nachgesagt wird, dass es erst kürzlich als neuer Hotspot für das Fliegenfischen auf den Flats entdeckt wurde und nahezu unberührt und unbefischt ist. Oder wähle einen Ort, an dem Bonefish und Konsorten vorkommen, aber nicht gezielt befischt werden.

Noch besser, wenn es dort nur Guides gibt, die alle möglichen Arten der Fischerei anbieten, aber nicht auf das Fliegenfischen spezialisiert sind. Geh keinesfalls in eine renommierte und deshalb vergleichsweise teure Fliegenfischer-Lodge.

2. Do-it-yourself

Spare eine Menge Geld und geh ohne Guide los. Am besten in einem Revier, in dem du nicht weißt, ob du zu Fuß oder mit einem Leihwagen überhaupt bewatbare Flats erreichen kannst.

Besonders gut geeignet sind Flats mit dunklem, von Seegras bedecktem Grund. Versuche dein Glück mit Blind Casting.

Auch Orte, an denen du einen Strandurlaub mit Familie oder Freunden mit dem Fliegenfischen in unmittelbarer Nähe deines Hotels verbinden kannst, sind perfekt.

3. Ausrüstung

Vertraue auf dein Angelgerät, das du bisher beim Fliegenfischen verwendet hast. Investiere nicht in eine neue Rolle, Rute oder Schnur.

Zieh deine guten Watschuhe an, die dir an Flüssen, Seen oder beim Meerforellenfischen immer gute Dienste geleistet haben.

Verlasse dich beim Kauf von Rute und Schnur auf die Empfehlung eines Fachhändlers, der selbst noch nie auf den Flats gefischt hat. Geh einfach davon aus, dass Rute und Schnur optimal aufeinander abgestimmt sind, weil sie dieselbe Schnurklasse haben.

4. Skills

Vertraue auf deine Fähigkeiten, wenn du bei Windstille bis zu etwa 20 Meter und bei Gegenwind immerhin noch gute 10 bis 12 Meter weit werfen kannst.

Übe vor der Reise keinesfalls das Werfen mit einer 8er- oder noch stärkeren Ausrüstung, wenn du bisher mit 5er- oder 6er-Gerät wunderbar zurechtgekommen bist.

5. Guides

Chartere einen Guide, der weniger für eine Ausfahrt verlangt, als es vor Ort üblich ist.

Nimm einen Guide, der gelegentlich mit Fliegenfischern auf den Flats unterwegs ist. Wähle unbedingt jemanden, der selbst nicht mit der Fliege fischt.

Optimal ist ein Guide, der erst kürzlich mit dem Guiding an der jeweiligen Destination begonnen hat.

6. Terminplanung

Mach einen Trip zum Fliegenfischen auf den Flats immer während deiner normalen Urlaubszeit.

Geh im Hochsommer an der Destination deiner Wahl auf die Flats. Plane deine Reise, ohne zuvor den Rat deines künftigen Guides oder der Lodge einzuholen.

Vertraue immer den Informationen, die du im Internet findest, ohne sie zu überprüfen oder mit anderen Quellen abzugleichen.

7. Fischarten

Fang mit dem Salzwasser-Fliegenfischen auf Permit, große Tarpon oder Giant Trevally an.

Ich verspreche dir: Wenn du mehr als zwei dieser Fehler begehst, wirst du kaum oder sogar überhaupt keinen Erfolg beim Fliegenfischen auf den Flats haben.



Wenn du mehr über Reiseplanung, Vorbereitung, die richtige Ausrüstung etc. erfahren und tiefer in das Thema einsteigen möchtest, findest du im Salty Fly Journal noch mehr darüber.

VIELLEICHT ALS NÄCHSTES

Drei Dinge, die dir niemand vor deiner ersten Reise auf die Flats erzählt

Licht, Wasser, Bewegung und die Suche nach dem unsichtbaren Gegner.

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